#85: Die Nationalelf im Dritten Reich (Teil 1)

Sonntag, 06. Oktober 2013, 19 Uhr:

Über den militärischen und erzieherischen Nutzen des Fußballs für den Nationalsozialismus schrieb Carl Krümmel, der Direktor des Amts für körperliche Erziehung (K): „Sie betätigen diejenigen Fähigkeiten, die dem Soldaten am kostbarsten sind: Geschicklichkeit, Geschmeidigkeit, Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Härte ebenso wie Kaltblütigkeit und Geistesgegenwart, Angriffsgeist und Entschlossenheit, Schnelligkeit des Urteils, Disziplin, Kameradschaft und Korpsgeist, außerdem das Gefühl der Verantwortung des Einzelnen nicht nur für sich, sondern für seine Mannschaft.“ Nach den Vorstellungen der Nationalsozialisten sollte die Fußballnationalmannschaft die Überlegenheit des deutschen Volkes demonstrieren. So wurde sie zum begehrten Objekt der NS Propaganda-Maschinerie. Knapp 80 Jahre nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten liefert das Herrengedeck in den kommenden beiden Ausgaben einen umfassenden Einblick in die Rolle der deutschen Fußballnationalmannschaft im Dritten Reich. Heute: Die Jahre 1933 bis 1937.

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