#86: Die Nationalelf im Dritten Reich (Teil 2)

Sonntag, 20. Oktober 2013, 19 Uhr:

Nach der fußballerischen Blamage bei den Olympischen Spielen von Berlin 1936, hofften die Nazis mit dem Erfolg der „Breslau Elf“ 1937 auf die sportliche Wende. Doch bereits ein Jahr später erhielt Reichstrainer Herberger nach dem Anschluss Österreichs den Auftrag, für die WM in Frankreich eine „großdeutsche Mannschaft“ zu formen. Als „Wiener Melange mit preußischem Einschlag“ bezeichnete Herberger dieses Unterfangen. Nach einer Niederlage gegen Schweden 1942 in Berlin untersagte Goebbels die Austragung weiterer Länderspiele, da „es in der heutigen Zeit töricht sei, ein Fußballspiel durchzuführen, dessen Ausgang aller Voraussicht nach mit einer Niederlage von uns enden müsste.“ Die Rolle der deutschen Fußballnationalmannschaft im Nationalsozialismus: Teil 2 mit den Jahren 1938 bis 1942.

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